WissensNacht Ruhr

Weitere Informationen zur Preisvergabe

Jede bis zur Einreichungsfrist eingereichte Idee wurde von zwei verschiedenen Juroren bewertet. Auf Grundlage der folgenden Kriterien bewerteten die Juroren die Ihnen zugeteilten Ideen:

 1. Kreativität / Originalität (50%)

2. Umsetzbarkeit / technische Realisierung (25%)

3. Kosten / Skalierbarkeit (25%)

Punktevergabe

Für jedes der drei Kriterien wurden je zwischen 1 bis 6 Punkte vergeben. Höchstzahl waren 6 Punkte je Kriterium.

Beispiel für eine Höchstwertung durch eine(n) Jurorin/Juror:

Kriterium 1: 6 Punkte x 50 = 300

Kriterium 2: 6 Punkte x 25 = 150

Kriterium 3: 6 Punkte x 25 = 150

Gesamt: 600 Punkte Maximum

Benennung einer Favoritenidee

Jeder Juror, jede Jurorin (8 Personen) hatte zusätzlich die Option, eine Favoritenidee zu nennen, von der sichergestellt wurde, dass sie in der Jurysitzung berücksichtigt wird. Diese Idee konnte sie oder er aus dem gesamten Pool der Bewerbungen herausnehmen.

Abschlusssitzung der Jury

Im Voraus ist von der Jury festgelegt worden, dass die 15 besten Ideen in der Abschlusssitzung als auch die Favoritenentwürfe der Juroren besprochen werden. Da zwei Jurymitglieder keinen Favoriten ausgewählt haben, einige der Favoritenideen bereits unter den besten 15 waren sowie bei einigen Bewerbungen Punktegleichstand vorlag, standen in der finalen Sitzung insgesamt 20 Ideen zur Auswahl. Diese Ideen wurden vorgestellt und ausführlich von den Jurymitgliedern diskutiert.

Die Plätze 1 bis 3

Im Dezember 2016 hat die Jury getagt und die 20 besten aus den 135 bis zur Bewerbungsfrist eingereichten Entwürfe im Rahmen des Ideenwettbewerbs Zukunftszeichen Ruhr in einer mehrstündigen Sitzung unter die Lupe genommen.

Die Jury hat einstimmig die Idee von Grafikdesigner Arthur Schmidt aus Öhringen auf Platz eins gewählt. Herr Schmidt hat mit seinem Zeichen für die Wissensmetropole Ruhr alle Jurymitglieder gleichermaßen überzeugt. Das Zukunftszeichen Ruhr besteht aus zwei ineinander geflochtenen Leuchtröhren, welches der DNA-Doppelhelix gleicht. Die Idee von Arthur Schmidt bestach durch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die einfache Skalierbarkeit sowie durch die sinnliche Leuchtkraft der Farben magenta und cyan. Der Jury gefiel besonders die optimistische Ausstrahlung und die dynamische Formgebung des Objektes: „Das Zeichen hat mit seinem frischen Glanz die Kraft, positive Aufmerksamkeit für die junge Wissensmetropole Ruhr zu erzeugen.“ Es weist eine heitere Symbolhaftigkeit und einladende Offenheit auf, die Lust auf Wissenschaft und neugierig macht.

Auf Platz zwei wählte die Jury die Idee von Studio TENSE aus Münster. Dieses Team mit Tristan Konrad, Maris Hartmanis und Johannes Klein-Reesink hat unter dem Thema „Ruhr: Zukunftszeichen setzen.“ ein Zeichen ähnlich eines eckigen Diamanten entwickelt. Das Zeichen kann zweidimensional dargestellt, als auch durch eine aus Facetten bestehende Dreidimensionalität aufgeladen werden. Zusätzlich zu der Markierung der einzelnen Institutionen im urbanen Raum funktioniert diese Version des Zukunftszeichens in der digitalen Welt als eine Art Map-Icon. Dass die Wissensmetropole Ruhr vielfältig, innovativ, vernetzt und lebendig ist, zeigt dieses facettenreiche Zeichen, so die Begründung der Jury für Platz Nummer 2. 

Platz drei geht an vektor.x /// Architekturbüro für 3D Visuals und Design aus Bochum. Tobias Lotzien hat ein gefaltetes Band aus Stahl, welches ein monumental aufstrebendes „Z“ formt, als mögliches Zukunftszeichen Ruhr entwickelt. Neben der Farbe Tiefschwarz kann eine Variation an Farbcodierung für verschiedene Institutionen stehen. Hier überzeugte die Jury die Symbolik des aufstrebenden „Z“, das die aufstrebende Zukunft der Wissensmetropole Ruhr darstellt. Die von Tobias Lotzien entworfene Stele wäre ein richtiger Eyecatcher im öffentlichen Raum.

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