WissensNacht Ruhr

Drei Fragen an...

...den Juror Mischa Kuball, Kunsthochschule für Medien, Köln

Der Künstler Mischa Kuball, arbeitet seit 1984 im öffentlichen und institutionellen Raum. Mithilfe des Mediums Licht - in Installationen und Fotografien - erforscht er architektonische Räume und deren soziale und politische Diskurse. Er reflektiert die unterschiedlichen Facetten, von kulturellen Sozialstrukturen bis hin zu architektonischen Eingriffen, die den Wahrzeichencharakter und den architekturgeschichtlichen Kontext betonen oder neu kodieren. In politisch motivierten und partizipatorischen Projekten verschränken sich öffentlicher und privater Raum. Sie ermöglichen eine Kommunikation zwischen den Teilnehmern, dem Künstler, dem Werk und dem urbanen Raum. Im Januar 2016 wurde Mischa Kuball für seinen "herausragenden Umgang mit Licht als Medium der öffentlichen Interaktion" mit dem Deutschen Lichtkunstpreis ausgezeichnet. Seit 2007 ist Mischa Kuball zudem Professor an der Kunsthochschule für Medien, Köln, assoziierter Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung/ZKM, Karlsruhe und seit 2015 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste NRW, Düsseldorf.

Welche Hoffnungen und Erwartungen knüpfen Sie an den Wettbewerb "Zukunftszeichen Ruhr"?
Deutlich schärfere Kontur dessen, was wir mit einem Zeichen für diese Region verbinden - es geht ja auch um Identität...

Bei dem Wettbewerb handelt es sich um einen offenen Ideenwettbewerb. Haben Sie selbst vielleicht eine Idee, wie ein Zukunftszeichen idealerweise aussehen könnte?
Das Zeichen verbindet Menschen und Orte über Ideen - und das unbekannterweise neu!

Was verbindet Sie persönlich mit dem Wissenschaftsstandort Ruhr?
Ich lebe zwar im Rheinland, bin persönlich jedoch eng mit der Ruhr-Universität Bochum verbunden - und natürlich mit den Ruhrkunstmuseen!

Mehr Informationen:
www.mischakuball.com
www.public-preposition.net

Mischa Kuball, Foto: Foto Schiko Düsseldorf

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