WissensNacht Ruhr

Drei Fragen an...

... den Juror Dirk Opalka, Initiativkreis Ruhr

Dirk Opalka, geboren 1971 in Herten, ist seit 2013 Geschäftsführer des Initiativkreis Ruhr. Seine berufliche Karriere begann Dirk Opalka mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann bei der heutigen RAG Aktiengesellschaft. Zudem studierte er Betriebswirtschaftslehre in Essen. 1994 begann seine Laufbahn als IT-Berater im RAG-Konzern. 1996 wechselte er in das Vorstandsbüro als Referent für Konzernorganisation. 1999 wurde er zum Leiter der Abteilung IT-Strategie ernannt. Während dieser Zeit absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium zum Bachelor of Commercial Economics an der HZ University of Applied Sciences im niederländischen Vlissingen. 2006 wechselte Dirk Opalka zur Evonik Industries AG und übernahm dort die stellvertretende Zentralbereichsleitung der Konzern-IT (CIO) sowie die Leitung der Abteilung IT Controlling, Planung und Strategic Sourcing.

Welche Hoffnungen und Erwartungen knüpfen Sie an den Wettbewerb "Zukunftszeichen Ruhr"?
Zukunft ist immer das, was man daraus macht. Auch der Initiativkreis Ruhr möchte ganz bewusst Erfolgreiches fortsetzen und immer wieder Neues anstoßen. Ob Forschung und Lehre, Wissenschaft und Innovation, Talent-Entdeckung und -förderung: Das Ruhrgebiet gibt auf vielen Gebieten richtungsweisende Impulse. Aus unseren Hochschulen kommen die Fachkräfte und Jungunternehmer von morgen. Ein Zukunftszeichen sollte das deutlich machen - und auch die Menschen, die nicht hier leben und arbeiten, davon überzeugen. Denn wenn jeder wüsste, was wir in der Region alle tatsächlich können, dann wären wir ganz weit vorne.

Bei dem Wettbewerb handelt es sich um einen offenen Ideenwettbewerb. Haben Sie selbst vielleicht eine Idee, wie ein Zukunftszeichen idealerweise aussehen könnte?
Das Zukunftszeichen sollte in jedem Fall bei den jungen Menschen ankommen und für einen Aha-Effekt sorgen, der in Erinnerung bleibt. Wenn es dann noch in den sozialen Medien positiv auffällt, haben die Ideengeber alles richtig gemacht.

Was verbindet Sie persönlich mit dem Wissenschaftsstandort Ruhr?
Ich habe selbst in Essen studiert und bin überzeugt vom Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet. Keine einzige Region in Deutschland ist als Quelle für akademisches Wissen in so kurzer Zeit so stark nach vorne gekommen. Diesen Erfolg hat die Region in den vergangenen Jahren gemeinsam erreicht. Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben Anteil daran. Auch der Initiativkreis Ruhr arbeitet eng mit den Hochschulen im Ruhrgebiet zusammen - etwa beim Gründer-Forum NRW. Solche Kooperationen zeichnen unsere Region aus.

Dirk Opalka, Geschäftsführer des Initiativkreis Ruhr Foto: Initiativkreis Ruhr

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