WissensNacht Ruhr

Drei Fragen an...

... die Jurorin Karola Geiß-Netthöfel, Regionalverband Ruhr

 Karola Geiß-Netthöfel steht seit 2011 an der Spitze des RVR. Wegen ihres großen Interesses an Politik entschied sich die Juristin nach ihrem 2. Staatsexamen für die Arbeit in der öffentlichen Verwaltung - zunächst bei der Landesverwaltung NRW, dann bei der Bezirksregierung Arnsberg, wo sie zuletzt das Amt der Regierungsvizepräsidentin innehatte, bevor sie zum RVR wechselte. Seit Beginn ihrer Amtszeit setzt sich Karola Geiß-Netthöfel besonders für eine bessere Zusammenarbeit in der Region auf den Feldern der Bildung/Wissenschaft, der Kultur und der Wirtschaftsförderung ein. Die Metropole Ruhr hält sie für einen der spannendsten Ballungsräume in Deutschland und Europa.

Welche Hoffnungen und Erwartungen knüpfen Sie an den Wettbewerb "Zukunftszeichen Ruhr"?
Ich erhoffe mir, die Metropole Ruhr als Wissenschaftsregion sichtbarer zu machen. Sowohl Gäste, die die Metropole Ruhr besuchen, als auch die Einwohner könnten durch ein "Zukunftszeichen" einen neuen Blick auf die Region erhalten. Bildung und Wissenschaft sind die wichtigsten Standortvorteile für diese vom Strukturwandel geprägte Region. Neben alten Fördertürmen braucht die Region auch Wahrzeichen für das Thema Wissen.

Bei dem Wettbewerb handelt es sich um einen offenen Ideenwettbewerb. Haben Sie selbst vielleicht eine Idee, wie ein Zukunftszeichen idealerweise aussehen könnte?
Das Zukunftszeichen sollte modern sein, eine pfiffige Idee beinhalten und in erster Linie auch junge Leute ansprechen. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt; leider bin ich selbst nicht so kreativ, dass mir hier spontan etwas Gelungenes einfällt.

Was verbindet Sie persönlich mit dem Wissenschaftsstandort Ruhr?
Ich habe nach dem Studium in Münster meinen juristischen Vorbereitungsdienst in Bochum und Dortmund absolviert und war froh, wieder im Ruhrgebiet zu sein. Dass ich seit nunmehr fünf Jahren beim RVR die Entwicklung hin zu einer Metropole Ruhr und dem Schwerpunkt "Wissensmetropole Ruhr" begleiten darf, finde ich ganz besonders spannend.

Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin RVR

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