WissensNacht Ruhr

Der Ideenwettbewerb Zukunftszeichen Ruhr prämiert drei Siegerentwürfe

Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis für ein Zukunftszeichen Ruhr erhält Designer Arthur Schmidt aus Öhringen in Baden-Württemberg. Seine Idee besteht aus zwei ineinander geflochtenen Leuchtröhren, welche der DNA-Doppelhelix gleicht. Die Idee von Arthur Schmidt bestach durch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die einfache Skalierbarkeit sowie durch die sinnliche Leuchtkraft der Farben magenta und cyan. Der Jury gefiel besonders die optimistische Ausstrahlung und die dynamische Formgebung des Objektes.

Dass die Wissensmetropole Ruhr vielfältig, innovativ, vernetzt und lebendig ist, zeigt das facettenreiche Zeichen von Studio TENSE aus Münster, so die Begründung der Jury für Platz Nummer zwei. Dieses Team mit Tristan Konrad, Maris Hartmanis und Johannes Klein-Reesink hat unter dem Thema "Ruhr: Zukunftszeichen setzen." ein Zeichen ähnlich eines eckigen Diamanten entwickelt. Es kann zweidimensional dargestellt, als auch durch eine aus Facetten bestehende Dreidimensionalität aufgeladen werden. Zusätzlich zu der Markierung der einzelnen Institutionen im urbanen Raum funktioniert diese Version des Zukunftszeichens in der digitalen Welt als eine Art Map-Icon.

Platz drei geht an vektor.x /// Architekturbüro für 3D Visuals und Design aus Bochum. Tobias Lotzien hat ein gefaltetes Band aus Stahl, welches ein monumental aufstrebendes "Z" formt, als mögliches Zukunftszeichen Ruhr entwickelt. Hier überzeugte die Jury die Symbolik des "Z" in Form einer Stele mit zwei markanten Farben, welche die aufstrebende Zukunft der Wissensmetropole Ruhr darstellt.

Der Gewinnerentwurf als Skulptur.

Der Gewinnerentwurf als Objekt an einer Fassade.

Der zweite Platz in der dreidimensionalen Darstellung.

Das Zukunftszeichen als aufstrebendes "Z" auf Platz 3.

v.l.n.r.: Karola Geiß-Netthöfel, Rüdiger Frohn, Arthur Schmidt, Kurt Mehnert, Fritz Pleitgen. Foto: RVR/Friedrich

v.l.n.r.: Karola Geiß-Netthöfel, Arthur Schmidt, Hans Stallmann, Rüdiger Frohn, Tobias Lotzien, Tristan Konrad, Maris Hartmanis, Johannes Klein-Reesink, Kurt Mehnert, Fritz Pleitgen. Foto: RVR/Friedrich

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